400 m westlich des Klopeiner Sees befindet sich der Kleinsee, der eine Fläche von 9 ha und eine Tiefe von 9 m aufweist. Er ist wie der benachbarte Klopeiner See der Rest des wesentlich größeren, nacheiszeitlichen "Kühnsdorfer Sees". Ursprünglich war dieser See bedeutend tiefer, durch die Verlandung und Sedimentation seit der Eiszeit ist er heute ein relativ seichtes Kleingewässer.
Die Ufer dieses Sees sind im Gegensatz zum Klopeiner See noch in einem weitgehend natürlichen Zustand, besonders bemerkenswert ist, dass der Kleinsee seine Ursprünglichkeit am Rand eines stark frequentierten Fremdenverkehrsgebietes erhalten konnte. 1970 wurde ein 130 ha großes Gebiet, in dessen östlichem Teil der Kleinsee liegt, unter Landschaftsschutz gestellt.
Im Uferbereich des Kleinsees sowie in dem westlich anschließenden Littermoos, einer Verlandungsfläche, findet man eine Reihe floristischer und faunistischer Seltenheiten.